Nach all den Jahren als Impact Wrestling Fan muss man neidlos anerkennen: die WWE ist die Nummer 1 im Wrestling Business.
Trotzdem oder genau deswegen sehe ich mir das Produkt nicht an. Warum? Weil es mir einfach nicht gefällt.

Aber es gibt noch andere Gründe.

 

Eigenartige Verpflichtungen

Ich würde behaupten die WWE schwächt bewusst die Konkurrenz in entscheidenden Phasen. Nicht weil sie jemanden unbedingt benötigen, sei es Wrestler oder Manager. Nein, es sind taktische Verpflichtungen die die Konkurrenz an der Weiterentwicklung hindern sollen. Siehe neuerdings Jeremy Borash, oder ältere Beispiele wie Sting, James Storm oder Samoa Joe. Alle oben genannten Personen sind TNA Originale, die eine halbe Ewigkeit in der Impact Zone tätig waren.

Sieht man über den Impact Tellerrand hinaus wären da noch einige neuere Beispiele mit Ring Of Honor oder New Japan Pro Wrestling. Auch diese Ligen wurden „geschröpft“.

Nun ja, man möchte meinen das ist normal dass Akteure die Firmen wechseln, genauso wie es in vielen Sportarten Jahr für Jahr gang und gebe ist. Wenn man sich dann aber die Entwicklung einiger dieser Athleten in der WWE ansieht, so kommt man zum Entschluss dass sich der Wechsel als sehr schlechte Idee entpuppt hat.

Braden Walker, R-Truth, Gail Kim, Austin Aries, Low-Ki sind nur einige Beispiele.

Fairerweise muss man aber auch die positiven Entwicklungen hervorheben, wo Bobby Roode und AJ Styles sicher dazu gehören. Sie haben den Sprung geschafft und das auch verdient.

Man sieht also, für viele ist der Sprung ein Schritt zurück – wenngleich ein paar Auserwählte die Chance haben die Spitze zu erklimmen.

 

Es gibt nur uns

WWE wird die Konkurrenz in 99% der Fälle nie namentlich erwähnen. Vor allem TNA bzw. Impact Wrestler die wechseln müssen damit rechnen dass Ihre riesigen Erfolge niemals im „Universum“ von Vince McMahon honoriert werden. Insgeheim natürlich schon, aber nie offiziell.

 

Nun die Frage, ist das gut für die Fans und hilfreich für die gesamte Branche?

Eher nicht.